artforum

Das spitzbart treppen® artforum wurde 2008 von Margit Spitzbart ins Leben gerufen. Seither werden im spitzbart treppen® Stammhaus in Oberasbach und im Showroom in München Schwabing wechselnde Exponate und Skulpturen der Gegenwartskunst in Form einer rollierenden Dauerausstellung gezeigt. Das spitzbart artforum war bereits 5 Mal Teil der Munich Creative Business Week – MCBW. Die Verbindung von Treppe und Kunst sowie von Handwerk und Kunst ist zentraler Baustein des artforum-Gedankens.

Von Kunst, Architektur, Baukunst und Handwerk

„Die Exponate der Künstler entstehen im Spiegel der Gegenwart. Ausdrucksstark passen sich die ganz eigenen kreativen Schaffensprozesse dem Zeitgeist an. Hierfür werden Materialien verändert und neu komponiert. Im Austausch mit Kunsthistorikern erhalten die Exponate eine besondere Qualität.“ Margit Spitzbart

Spitzbart Treppen und little ART – Treppe und junge Kunst als Verbindungselement

Wenn man das Münchner Künstlerhaus am Lenbachplatz betritt, spürt man sofort die Geschichte des Gebäudes. Das Haus steht seit mehr als einem Jahrhundert für Kunst, Tradition und kulturellen Austausch. Doch auf dem Weg nach oben zeigt sich ein Wandel: Am Geländer der traditionellen Steintreppe des Hauses verläuft ein Streifen, der mit bunten Kinderzeichnungen versehen ist und den Besuchern den Weg in eine andere Welt weist – eine Welt, die nicht zurückblickt, sondern nach vorne.
Oben angekommen, findet sich die Tür zu den Räumlichkeiten von little ART. Schon die zwei Bullaugen in der Tür verraten, dass hier etwas Neues beginnt. Der Raum, der sich dahinter öffnet, fühlt sich wie eine Reise in die Zukunft an und trägt den Namen “Utopia Space”. Der architektonische Entwurf stammt von der amerikanischen Architektin Elizabeth Wang-Lee, die unter anderem für Norman Foster gearbeitet hat. Dieser Raum gehört little ART – einem gemeinnützigen Verein, der 2006 von Elena Janker gegründet wurde und sich der kulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen verschrieben hat. Jedes Jahr erreichen ihre Projekte und Workshops tausende junge Menschen in München und auf der ganzen Welt. Für little ART ist Kunst nicht nur Ausdruck, sondern ein Werkzeug zur Persönlichkeitsentwicklung, zur Förderung von Kreativität und zur Vermittlung von Selbstvertrauen. Kunst öffnet einen Raum, in dem sich jedes Kind willkommen fühlen darf.
In diesem kreativen Zukunftsraum steht seit dem Jahr 2020 auch eine spitzbart Treppe – eine Spende von spitzbart treppen an little ART, die nicht nur funktional, sondern auch symbolisch bedeutsam ist. Eine Treppe verbindet oben und unten, genau wie little ART Vergangenheit und Zukunft miteinander verknüpft. Das Münchner Künstlerhaus verkörpert Geschichte und Tradition, little ART hingegen öffnet Türen zu neuen, zukunftsorientierten Perspektiven. Die Treppe von Spitzbart fügt sich nahtlos in dieses Bild ein und unterstreicht den gemeinsamen Gedanken des Verbindungselements: handwerklich präzise gefertigt und gleichzeitig voller Symbolkraft. Wo Tradition auf Zukunft trifft, entsteht etwas Neues – etwas, das inspiriert.
So wird aus einer Treppe mehr als nur ein Bauelement. Sie wird zu einem Symbol für Aufbruch, Übergang und die Energie, die entsteht, wenn Handwerk und Kunst, Erwachsene und Kinder, Geschichte und Zukunft zusammenfinden – in einem futuristisch wirkenden Raum, der kreative Freiheit atmet.
„Das Haus soll allen Künstlern Münchens ein Sammelplatz sein, ein Mittelpunkt für Frohsinn, Rat und erste Tat“, so heißt es in der eingemauerten Urkunde des Münchner Künstlerhauses.

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spitzbart treppen und little art

Atelierbesuch bei Sabine Straub

Ein Besuch im Atelier von Sabine Straub ist mehr als nur ein Blick hinter die Kulissen einer Künstlerin. Er ist ein Einblick in den Entstehungsprozess einer Formensprache. Denken und Machen scheinen hier untrennbar verbunden zu sein.
Sabine Straub ist Bildhauerin und Installationskünstlerin in München. Sie entwickelt seit Jahrzehnten Serien, Strukturen und modulare Formkörper, die im Spannungsfeld zwischen Ordnung, Balance und Raumbewegung entstehen. Das spitzbart treppen artforum hat sie in ihrem Atelier in der Streitfeldstraße besucht.
Schon beim Betreten ihres Ateliers fällt auf: Hier herrscht nicht nur kreatives Denken, sondern handwerkliche Praxis. Die Räume gleichen einer Werkstatt. Gekennzeichnet durch eine Werkbank, an der gearbeitet, geformt und experimentiert wird. Von groben Modellen bis zu feinen Reliefstrukturen. Überall stehen Modelle in verschiedenen Stadien, aus verschiedenen Materialien, die den Entstehungsprozess der Arbeiten lebendig machen. Sägen, Zangen, Feilen und andere Werkzeuge geben dem Raum das Flair einer produktiven Kreativstätte, in der nicht nur Ideen, sondern auch handwerkliche Lösungen entstehen.
In Straubs Arbeitswelt verschmelzen architektonisches Denken und skulpturale Experimentierfreude. Sie arbeitet oft seriell, nutzt geometrische Grundelemente und lässt diese in vielschichtige, dynamische Strukturen übergehen. Die Plastiken, Wandreliefs und freien Objekte, die aus dieser Arbeitsweise hervorgehen, erzählen von tiefen Verständnis für Form und Raum.
Dieser Prozess scheint so geistig wie materiell. Hier wird Material bearbeitet, gehämmert, auseinandergenommen und wieder zusammengesetzt. Ein sichtbarer Ausdruck jener Haltung, die Kunst als Tun versteht. Lebendigkeit. Material, das darauf wartet, Form zu werden.

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