KÜNSTLERMaria Maier

Maria Maier ist 1954 in Amberg geboren. Nach einem Studium der Kunstgeschichte und Kunsterziehung nimmt sie für einige Jahre ihre Tätigkeit als Lehrerin auf. Seit 1985 bereist sie Südostasien, Nordafrika und Nordamerika, wo sie ihre fotografischen Depots füllt. Seit 1992 ist sie als freischaffende Künstlerin tätig und intensiviert ab Mitte der 90er Jahre ihre Ausstellungstätigkeit. Sie lebt und arbeitet in Köfering bei Regensburg.

Maria Maier verarbeitet ihre fotografischen Bildvorlagen mit verschiedenen technischen Mitteln, in Farbtonwechseln und Rhythmisierungen, um in abstrakt-malerischer Weise mit Collagen und Übermalungen vielfältige Bildkompositionen zu schaffen. Sie scheint sich in eine Meditation über die an ihr vorbeirauschenden Welten zu versenken, um dann Motiv-Varianten in größeren Zyklen zu fassen. Meist verarbeitet Maria Maier architektonische Motive, die der Untersuchung des Raumes in seiner Beziehung zur Zeit dienen. Aber auch atmosphärische Stimmungen, politische oder soziale Hintergründe spiegeln ihre Arbeiten wider. Obwohl in ihren Werken keine menschliche Gestalten auftreten, erzählen gerade die Architekturen wie bei einer Spurensuche von des Menschen Verankerung in Raum und Zeit, seiner Gebundenheit an Materie und Welt. Sehr häufig taucht in den Arbeiten von Maria Maier das Motiv der Treppe auf. Treppen verkörpern für sie ein lineares Zeitverständnis, dessen Absurdität und Heldenhaftigkeit in ihren Bildern spürbar wird.

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BLÜTEZEIT: Foto- und Papierarbeiten
26.03. – 24.05.2021
NEUES SCHLOSS BAD MUSKAU
Stiftung “Fürst-Pückler-Park Bad Muskau”
02953 Bad Muskau

Arbeiten von Maria Maier